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5 day push pull legs workout plan

5 Day Push Pull Legs Workout Plan: Muskelaufbau mit smarter Erholung

Ein 5 Day Push Pull Legs Workout Plan kann Muskelaufbau und Kraft effektiv verbinden – vorausgesetzt, Trainingsvolumen, Übungsauswahl und Erholung passen zu deinem Alltag.

Athlet trainiert mit GymPT einen Push-Tag und sieht den Trainingsplan auf dem Smartphone

Ein 5 day push pull legs workout plan organisiert dein Training in Druck-, Zug- und Beineinheiten. Dadurch kannst du wichtige Übungen regelmäßig wiederholen, das Trainingsvolumen übersichtlich verteilen und jede Einheit mit einem klaren Schwerpunkt beginnen. Fünf Trainingstage pro Woche sind allerdings nicht automatisch besser als drei oder vier. Entscheidend ist, dass dein Plan zu deinem Trainingsstand, deinem Zeitplan und deiner Regenerationsfähigkeit passt.

Die folgende Variante eignet sich vor allem für fortgeschrittene Anfänger und intermediäre Trainierende, die bereits mehrere Monate konsequent Krafttraining absolvieren. Wenn du gerade erst beginnst, ist ein Plan mit weniger Trainingstagen oft sinnvoller. Ein guter Einstieg kann zum Beispiel ein AI Workout Coach für Anfänger sein, der Belastung und Übungsauswahl schrittweise anpasst.

Was ist ein 5 day PPL workout?

Bei einem klassischen Push-Pull-Legs-Split werden Bewegungsmuster statt einzelner Muskeln gruppiert:

  • Push: Brust, vordere und seitliche Schulter sowie Trizeps
  • Pull: Rücken, hintere Schulter sowie Bizeps
  • Legs: Quadrizeps, Beinbeuger, Gesäß und Waden

Mit fünf Trainingstagen pro Woche sind zwei Push-Einheiten, zwei Pull-Einheiten und eine Bein-Einheit möglich. Das ist besonders praktisch, wenn dein Schwerpunkt auf Oberkörperentwicklung liegt oder du nur einen festen Beintag in deinen Wochenplan integrieren kannst.

Wichtig: Ein Split ist lediglich ein Organisationssystem. Studien zeigen, dass Split- und Ganzkörperpläne bei vergleichbarem Trainingsvolumen ähnliche Fortschritte bei Kraft und Muskelaufbau ermöglichen. Der beste Plan ist deshalb derjenige, den du langfristig regelmäßig und mit guter Trainingsqualität durchführen kannst.

Der 5 Day Push Pull Legs Workout Plan

Tag 1: Push A – Brust und Druckkraft

  • Bankdrücken mit Langhantel oder Kurzhanteln: 3 Sätze × 5–8 Wiederholungen
  • Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln: 3 × 8–10
  • Sitzendes Schulterdrücken: 2–3 × 6–10
  • Seitheben am Kabelzug oder mit Kurzhanteln: 3 × 12–20
  • Trizepsdrücken am Kabelzug: 3 × 10–15

Beginne mit der Übung, die für dein aktuelles Ziel am wichtigsten ist. Bei den schweren Druckübungen lässt du meist ein bis drei saubere Wiederholungen im Tank. Beim Seitheben und Trizepsdrücken darfst du dich dem technischen Muskelversagen stärker annähern, solange die Bewegung kontrolliert bleibt.

Tag 2: Pull A – Rückenstärke und Rückendicke

  • Kreuzheben oder Rack Pulls: 2–3 × 4–6
  • Klimmzüge oder Latzug: 3 × 6–10
  • Brustgestütztes Rudern: 3 × 8–12
  • Face Pulls oder Reverse Flys: 3 × 12–20
  • Kurzhantel- oder Kabelcurls: 3 × 8–15

Wenn Kreuzheben deine Regeneration stark belastet, kannst du es durch eine weniger ermüdende Rückenübung ersetzen. Das Ziel dieser Einheit ist nicht, jede Übung maximal schwer auszuführen, sondern über die gesamte Woche hochwertige Zugbewegungen zu sammeln.

Tag 3: Legs – kompletter Unterkörper

  • Kniebeuge oder Hackenschmidt-Kniebeuge: 3 × 5–8
  • Beinpresse: 3 × 8–12
  • Rumänisches Kreuzheben: 3 × 8–10
  • Beinbeuger-Maschine: 3 × 10–15
  • Wadenheben stehend oder sitzend: 4 × 10–20

Da diese Version nur einen festen Beintag enthält, sollte die Einheit nicht zu einer endlosen Marathon-Session werden. Führe die Grundübungen konzentriert aus und wähle bei den Zusatzübungen solche Varianten, die du sicher und mit stabiler Technik beherrschst.

Tag 4: Pause oder aktive Erholung

Nutze den vierten Tag für Erholung, lockere Bewegung oder leichtes Ausdauertraining. Ein Spaziergang, Mobilitätsarbeit und ausreichend Schlaf können helfen, dich für die zweite Trainingshälfte der Woche bereit zu machen. Vermeide an diesem Tag ein zusätzliches hartes Bein- oder Rückentraining.

Tag 5: Push B – Schulter und Brustvolumen

  • Schulterdrücken mit Kurzhanteln oder Maschine: 3 × 6–10
  • Brustpresse: 3 × 8–12
  • Kabel-Flys oder Pec-Deck: 2–3 × 10–15
  • Seitheben: 4 × 12–20
  • Überkopf-Trizepsstrecken am Kabelzug: 3 × 10–15

Die zweite Push-Einheit verwendet etwas höhere Wiederholungsbereiche und mehr isolierte Arbeit. So kannst du zusätzliches Volumen aufbauen, ohne jede Woche zwei maximal schwere Pressing-Tage zu absolvieren.

Tag 6: Pull B – Rückenbreite und Arme

  • Latzug mit neutralem oder engem Griff: 3 × 8–12
  • Einarmiges Kabelrudern: 3 × 8–12 je Seite
  • Rudermaschine: 3 × 10–15
  • Reverse Flys: 3 × 12–20
  • Schrägbank-Curls: 3 × 10–15
  • Hammer-Curls: 2 × 10–15

Kontrolliere bei allen Zugübungen die exzentrische Phase und vermeide, das Gewicht mit Schwung zu bewegen. Wenn dein unterer Rücken vom ersten Pull-Tag noch müde ist, sind brustgestützte oder sitzende Varianten eine gute Anpassung.

Tag 7: Vollständige Pause

Plane mindestens einen komplett freien Tag ein. Regeneration bedeutet nicht, dass du nichts tun darfst, sondern dass du keine zusätzliche harte Belastung für dieselben Strukturen erzeugst. Bei anhaltender Müdigkeit, sinkender Leistung oder ungewöhnlich schlechtem Schlaf solltest du das Volumen reduzieren.

Wie viel Volumen ist sinnvoll?

Als grobe Orientierung kannst du bei großen Muskelgruppen mit etwa acht bis zwölf direkten Arbeitssätzen pro Woche beginnen. Die optimale Menge hängt jedoch von Übungsauswahl, Trainingsalter, Intensität und deiner Erholung ab. Mehr Sätze können zu mehr Muskelaufbau beitragen, aber der Nutzen nimmt nicht unbegrenzt zu. Zusätzliche Sätze sind nur dann hilfreich, wenn du sie technisch sauber ausführst und dich bis zur nächsten Einheit ausreichend erholst.

In diesem Plan erhalten Brust, Schultern, Rücken und Arme jeweils mehrere direkte Reize. Die Beine bekommen dagegen nur eine konzentrierte Einheit. Wenn dein Ziel ein möglichst ausgeglichener 5-Tage-Muskelaufbau-Workout ist, solltest du den Plan über mehrere Wochen rotieren:

  • Woche 1: Push A, Pull A, Legs, Pause, Push B, Pull B, Pause
  • Woche 2: Push A, Pull A, Pause, Legs, Push B, Pull B, Pause

Alternativ kannst du alle zwei bis drei Wochen einen Pull- oder Push-Tag durch eine kürzere Beineinheit ersetzen. So bleibt der Oberkörperfokus erhalten, während der Unterkörper über mehrere Wochen häufiger trainiert wird.

Progression: So machst du Woche für Woche Fortschritt

Ein Plan funktioniert nicht allein durch seine Übungsliste. Du brauchst eine einfache Methode, um Belastung und Leistung zu steuern. Für die meisten Übungen eignet sich eine sogenannte Doppelprogression:

  1. Wähle ein Gewicht, mit dem du den unteren Bereich des Wiederholungsfensters sauber erreichst.
  2. Versuche, bei gleicher Last schrittweise mehr Wiederholungen zu schaffen.
  3. Wenn du in allen Sätzen das obere Ende des Bereichs erreichst, erhöhst du das Gewicht leicht.
  4. Beginne danach wieder am unteren Ende des Wiederholungsbereichs.

Beispiel: Du trainierst beim Schrägbankdrücken mit drei Sätzen im Bereich von acht bis zehn Wiederholungen. Sobald du 10, 10 und 10 Wiederholungen mit stabiler Technik erreichst, erhöhst du die Last geringfügig. Bei Isolationsübungen reichen oft kleine Gewichtsschritte oder eine zusätzliche Wiederholung pro Satz.

Trainiere nicht jede Serie bis zum absoluten Versagen. Ein Abstand von ungefähr ein bis drei Wiederholungen bei den meisten Arbeitssätzen kann die Technik und die Regeneration besser kontrollierbar machen. Das gilt besonders bei Kniebeugen, Kreuzheben und schweren Pressübungen.

Für wen eignet sich dieser PPL-Trainingsplan?

  • Fortgeschrittene Anfänger: geeignet, wenn du die Grundübungen bereits sicher beherrschst.
  • Intermediates: besonders passend, wenn du gezielt mehr Oberkörpervolumen möchtest.
  • Sehr aktive Trainierende: sinnvoll, wenn fünf Einheiten realistisch in den Alltag passen.
  • Einsteiger: besser zunächst mit drei oder vier Trainingstagen starten und später steigern.

Wenn fünf Tage regelmäßig zu stressig sind, ist ein vier- oder dreitägiger Plan oft die bessere Wahl. Ein 3-Tage-Workout-Plan für Muskelaufbau kann ebenfalls sehr gute Ergebnisse liefern. Auch ein 5-Tage-Full-Body-Workout-Plan ist eine Alternative, wenn du jede Muskelgruppe häufiger mit weniger Sätzen pro Einheit trainieren möchtest.

Häufige Fehler beim 5 day PPL workout

Zu viele Übungen pro Trainingstag

Mehr Auswahl bedeutet nicht automatisch mehr Fortschritt. Wähle pro Einheit einige Übungen, die du regelmäßig ausführen und steigern kannst. Häufig sind fünf bis sechs gut gewählte Bewegungen ausreichend.

Keine Anpassung an die Regeneration

Wenn deine Leistung mehrere Wochen sinkt, deine Gelenke dauerhaft gereizt sind oder du ständig erschöpft bist, ist das ein Signal zur Anpassung. Reduziere zunächst einzelne Sätze, anstatt den gesamten Plan aufzugeben.

Der Beintag wird dauerhaft vernachlässigt

Ein einziger Beintag kann funktionieren, wenn der Schwerpunkt bewusst auf dem Oberkörper liegt. Für ausgeglichenen Muskelaufbau solltest du jedoch regelmäßig prüfen, ob Beine, Gesäß und Waden ausreichend Aufmerksamkeit erhalten.

Keine Trainingsdaten

Ohne aufgezeichnete Gewichte, Wiederholungen und subjektive Anstrengung ist es schwer zu beurteilen, ob du tatsächlich Fortschritte machst. Eine Trainings-App wie GymPT kann dir dabei helfen, Übungen, Sätze, Leistungen und Anpassungen an einem Ort zu dokumentieren. Mehr zum Prinzip findest du im Beitrag über den AI Workout Assistant.

Fazit

Ein 5 day push pull legs workout plan ist eine flexible Struktur für Muskelaufbau und Kraft, wenn du fünf Trainingstage zuverlässig einhalten kannst. Die beste Version besteht nicht aus möglichst vielen Übungen, sondern aus kontrolliertem Volumen, sinnvoller Progression und ausreichender Erholung. Diese Vorlage setzt einen klaren Oberkörperfokus. Wenn du eine gleichmäßigere Belastung aller Muskelgruppen möchtest, rotiere den Beintag oder wähle einen Ganzkörperplan.

Starte mit moderaten Gewichten, halte ein bis drei Wiederholungen im Tank und dokumentiere deine Leistungen. Nach vier bis sechs Wochen kannst du anhand deiner Fortschritte, deiner Erholung und deiner Trainingsmotivation entscheiden, ob du Volumen, Übungsauswahl oder Wochenrhythmus anpassen möchtest.