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6 day push pull legs workout plan

6 Day Push Pull Legs Workout Plan: Dein smarter 6-Tage-PPL-Plan

Ein praktischer 6 Day Push Pull Legs Workout Plan für fortgeschrittene Trainierende – mit Wochenstruktur, Übungen, Satzvorgaben, Regeneration und Progressionsregeln.

Trainierender prüft einen sechs­tägigen Push-Pull-Legs-Trainingsplan in der GymPT-App.

Ein 6 day push pull legs workout plan verteilt dein Training auf sechs Einheiten pro Woche: Push, Pull und Legs – jeweils zweimal. Dadurch kannst du jede wichtige Muskelgruppe regelmäßig trainieren, ohne alle Übungen in eine einzige, überlange Einheit zu packen.

Die hohe Trainingsfrequenz ist aber kein Selbstzweck. Entscheidend sind ein sinnvoll verteiltes Volumen, ausreichende Erholung und eine Progression, die du über mehrere Wochen durchhalten kannst. Dieser Leitfaden zeigt dir eine praxistaugliche PPL-Routine für den Muskelaufbau, inklusive Übungsbeispielen, Satz- und Wiederholungsbereichen sowie Anpassungen für unterschiedliche Trainingslevel.

Was ist ein 6 Day Push Pull Legs Workout Plan?

Der Push Pull Legs Split ordnet dein Krafttraining nach Bewegungsmustern und beteiligten Muskelgruppen:

  • Push: Brust, vordere und seitliche Schulter sowie Trizeps
  • Pull: Rücken, hintere Schulter, Bizeps und teilweise Unterarme
  • Legs: Quadrizeps, Beinbeuger, Gesäßmuskulatur und Waden

In der sechs­tägigen Variante wiederholst du die Abfolge zweimal pro Woche. Die beiden Durchgänge sollten jedoch nicht exakt gleich aussehen. Ein erster Trainingstag kann stärker auf schwere Grundübungen ausgerichtet sein, während der zweite Durchgang mehr moderates Gewicht, andere Bewegungswinkel und kontrollierte Wiederholungen nutzt.

Beispiel für die Wochenstruktur

  • Montag: Push A
  • Dienstag: Pull A
  • Mittwoch: Legs A
  • Donnerstag: Push B
  • Freitag: Pull B
  • Samstag: Legs B
  • Sonntag: Ruhetag

Diese Struktur trainiert jede große Muskelgruppe zweimal pro Woche. Das kann die Verteilung des Wochenvolumens erleichtern. Es bedeutet aber nicht automatisch, dass sechs Trainingstage bessere Ergebnisse liefern als drei oder vier. Wenn das Wochenvolumen gleich bleibt, ist die Trainingsfrequenz vor allem ein Werkzeug, um Einheiten praktikabel zu organisieren.

Für wen eignet sich ein 6 Day PPL Workout?

Ein sechs­tägiger Plan eignet sich vor allem für intermediate Trainierende, die bereits konstant Krafttraining betreiben, die Grundübungen technisch sicher beherrschen und ihre Regeneration gut einschätzen können.

Typische Anzeichen, dass ein solcher Plan sinnvoll sein kann:

  • Du trainierst gerne häufig und kannst sechs Einheiten zuverlässig in deinen Alltag integrieren.
  • Deine Einheiten werden bei weniger Trainingstagen zu lang.
  • Du möchtest dein Wochenvolumen auf mehrere kürzere Sessions verteilen.
  • Du kannst Schlaf, Ernährung und Pausentage ausreichend organisieren.
  • Du erkennst den Unterschied zwischen produktiver Anstrengung und unnötigem Ermüdungsaufbau.

Für Anfänger ist ein sechs­tägiger Split meist nicht notwendig. Neue Trainierende machen häufig bereits mit drei Ganzkörpereinheiten oder einem vier­tägigen Oberkörper-Unterkörper-Plan gute Fortschritte. Einen einfachen Einstieg findest du im Artikel How Many Days Should Beginners Train?.

Dein praktischer 6-Tage-PPL-Plan

Die folgenden Einheiten sind als Ausgangspunkt für Muskelaufbau gedacht. Wähle Gewichte, mit denen du die Zielwiederholungen technisch sauber absolvieren kannst. Lasse bei den meisten Sätzen ungefähr ein bis drei Wiederholungen im Tank, statt jede Übung bis zum absoluten Muskelversagen zu führen.

Push A: Schwerer Druckfokus

  • Bankdrücken mit Langhantel: 3 Sätze mit 5–8 Wiederholungen
  • Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln: 3 Sätze mit 8–10 Wiederholungen
  • Schulterdrücken: 2–3 Sätze mit 6–10 Wiederholungen
  • Seitheben: 3 Sätze mit 12–20 Wiederholungen
  • Trizepsdrücken am Kabelzug: 3 Sätze mit 10–15 Wiederholungen

Pull A: Rücken und Zugkraft

  • Klimmzüge oder Latzug: 3 Sätze mit 6–10 Wiederholungen
  • Rudern mit Brustauflage: 3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen
  • Einarmiges Kabelrudern: 2–3 Sätze mit 10–12 Wiederholungen
  • Reverse Flys: 3 Sätze mit 12–20 Wiederholungen
  • Langhantel- oder Kurzhantelcurls: 3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen

Legs A: Kniebeugen und Quadrizeps

  • Kniebeugen oder Hackenschmidt-Kniebeugen: 3 Sätze mit 5–8 Wiederholungen
  • Beinpresse: 3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen
  • Beinstrecker: 2–3 Sätze mit 12–15 Wiederholungen
  • Beinbeuger sitzend oder liegend: 3 Sätze mit 10–15 Wiederholungen
  • Wadenheben: 4 Sätze mit 8–15 Wiederholungen

Push B: Moderates Volumen und andere Winkel

  • Schrägbankdrücken mit Langhantel oder Maschine: 3 Sätze mit 6–10 Wiederholungen
  • Brustpresse: 3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen
  • Kurzhantel-Schulterdrücken: 2–3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen
  • Seitheben am Kabelzug: 3 Sätze mit 12–20 Wiederholungen
  • Überkopf-Trizepsstrecken: 3 Sätze mit 10–15 Wiederholungen

Pull B: Rückenbreite und hintere Kette

  • Latziehen mit neutralem Griff: 3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen
  • Rudern am Kabelzug: 3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen
  • Rumänisches Kreuzheben: 3 Sätze mit 6–10 Wiederholungen
  • Face Pulls oder Reverse Flys: 3 Sätze mit 12–20 Wiederholungen
  • Hammercurls: 3 Sätze mit 10–15 Wiederholungen

Legs B: Hüftstreckung und Beinbeuger

  • Rumänisches Kreuzheben oder Hip Thrusts: 3 Sätze mit 6–10 Wiederholungen
  • Bulgarische Split Squats: 3 Sätze mit 8–12 Wiederholungen je Seite
  • Beinpresse mit höherer Fußposition: 3 Sätze mit 10–15 Wiederholungen
  • Beinbeuger: 3 Sätze mit 10–15 Wiederholungen
  • Wadenheben sitzend: 4 Sätze mit 12–20 Wiederholungen

Die Übungen sind Beispiele, keine Pflichtliste. Wenn dein Studio bestimmte Geräte nicht hat oder eine Übung Beschwerden verursacht, ersetze sie durch eine technisch vergleichbare Variante. GymPT kann deine verfügbaren Geräte berücksichtigen und daraus einen passenderen Workout Plan With Limited Equipment ableiten.

Wie viel Volumen ist sinnvoll?

Ein guter Startpunkt für viele Trainierende liegt bei ungefähr zehn direkten Arbeitssätzen pro großer Muskelgruppe und Woche. Je nach Trainingsalter, Übungsauswahl, Intensität und Regeneration kann weniger oder mehr sinnvoll sein. Bei einem sechs­tägigen Plan solltest du nicht automatisch jede Einheit mit möglichst vielen Übungen füllen.

Praktischer ist folgende Vorgehensweise:

  1. Starte mit einem moderaten Satzvolumen.
  2. Beobachte Leistung, Muskelkater, Motivation und Schlaf über zwei bis drei Wochen.
  3. Erhöhe das Volumen nur, wenn du dich erholst und bei den Übungen stagnierst.
  4. Reduziere Sätze, wenn deine Leistung über mehrere Einheiten sinkt oder sich die Ermüdung anhäuft.

Beachte außerdem indirekte Belastungen. Bankdrücken beansprucht nicht nur die Brust, sondern auch Trizeps und vordere Schulter. Rudern belastet neben dem Rücken ebenfalls den Bizeps. Deshalb müssen kleinere Muskelgruppen nicht mit derselben Satzanzahl wie große Muskelgruppen trainiert werden.

Progression: So wirst du im Plan stärker

Nutze für die meisten Übungen eine Double-Progression. Du bleibst zunächst in einem Wiederholungsbereich, zum Beispiel 8–12. Wenn du in allen Arbeitssätzen die obere Grenze mit sauberer Technik erreichst, erhöhst du das Gewicht leicht und beginnst wieder am unteren Ende des Bereichs.

  • Beispiel: 3 Sätze Bankdrücken mit 8–12 Wiederholungen
  • Woche 1: 10, 9, 8 Wiederholungen
  • Woche 2: 10, 10, 9 Wiederholungen
  • Woche 3: 12, 12, 11 Wiederholungen
  • Woche 4: Gewicht leicht erhöhen und erneut bei etwa 8–10 Wiederholungen starten

Tracke nicht nur das Gewicht. Auch zusätzliche Wiederholungen, bessere Bewegungskontrolle, kürzere Pausen bei gleichem Gewicht oder eine stabilere Technik sind Fortschritte. Eine progressive Krafttrainingsroutine funktioniert besser, wenn du diese Daten regelmäßig dokumentierst.

Erholung bei sechs Trainingstagen

Der wichtigste Unterschied zwischen einem nachhaltigen und einem überfordernden Six Day Gym Workout Plan ist meist nicht die Übungsauswahl, sondern die Erholungsstrategie.

  • Plane mindestens einen vollständigen Ruhetag pro Woche ein.
  • Vermeide unnötiges Muskelversagen bei jeder Übung und jedem Satz.
  • Schlafe regelmäßig und ausreichend, damit du die Trainingsbelastung verarbeiten kannst.
  • Verteile schwere und moderate Einheiten, statt an allen sechs Tagen maximal zu trainieren.
  • Reduziere das Volumen vorübergehend, wenn Leistung, Motivation und Bewegungsqualität gleichzeitig abfallen.

Ein Deload kann sinnvoll sein, wenn sich Ermüdung über mehrere Wochen aufbaut. Reduziere dann beispielsweise die Satzanzahl deutlich und trainiere mit etwas weniger Gewicht oder größerem Abstand zum Muskelversagen. Nach einer leichteren Woche kannst du schrittweise zum normalen Umfang zurückkehren.

Wann solltest du auf weniger Trainingstage wechseln?

Sechs Trainingstage passen nicht zu jeder Lebensphase. Wechsle vorübergehend auf vier oder fünf Einheiten, wenn du häufig Einheiten ausfallen lässt, deine Leistung über mehrere Wochen sinkt oder du dauerhaft schlecht regenerierst. Ein etwas kürzerer Plan, den du konsequent ausführst, ist einem perfekten Plan überlegen, den du nicht einhalten kannst.

Auch ein 4 day workout plan for strength kann Kraft und Muskelaufbau effektiv unterstützen. Wenn du unsicher bist, welche Frequenz zu deinem Alltag, Equipment und Trainingsstand passt, kann GymPT deine Rahmenbedingungen in einen individuelleren Plan übersetzen. Im Artikel zum AI Personal Trainer erfährst du außerdem, worauf du bei digitaler Trainingsplanung achten solltest.

Fazit: Ein 6-Tage-PPL-Plan braucht System

Ein 6 Day Push Pull Legs Workout Plan kann eine sehr gute Struktur für fortgeschrittene Trainierende sein. Du trainierst jede große Muskelgruppe zweimal pro Woche, verteilst dein Volumen auf kürzere Einheiten und kannst schwere sowie moderate Trainingstage kombinieren.

Die besten Ergebnisse entstehen jedoch nicht durch die Zahl sechs allein. Beginne mit einem kontrollierbaren Volumen, steigere dich schrittweise, dokumentiere deine Leistung und passe den Plan an deine Regeneration an. So wird aus einem anspruchsvollen PPL-Split eine Routine, die du langfristig durchhalten kannst.